top of page

Wer bist DU ... ?

Wir alle tragen bestimmte Masken bzw. spielen eine bestimmte Rolle im Alltag – meistens sehr viele davon, bevor ein langer Tag zu Ende geht.


Wir sind:


Mutter / Vater

Ehefrau / Ehemann

Arbeiterin / Arbeiter

Tochter / Sohn

Freundin / Freund

Schwiegertochter / Schwiegersohn

Chefin / Chef

Nachbarin / Nachbar

usw.


Wir spielen die einzelnen Rollen, weil wir sie zum Teil spielen müssen.


Die Rollen geben uns eine Richtung, eine Ordnung, eine Struktur in einer dualistischen und materialistischen Welt.


Mit den Rollen erfüllen wir Erwartungen an uns und an andere. Mit den Rollen gehen bestimmte Gedankengänge - und schlussendlich bestimmte (meist auch vorhersehbare) Handlungen einher.


Und das ist gut so ...


Aber ...


... die Rollen die wir spielen sind letztendlich nichts anderes als Etikette, die wir uns auf unsere Stirn geklebt haben. Die Gefahr besteht jedoch darin, wenn wir am Schluss glauben, dass wir diese Etikette SIND.


Stell dir vor du lernst jemanden in einem Café kennen. Man ist sich sympathisch und man unterhält sich auf Small-Talk Ebene.


Alles ganz normal.


Dann taucht die Frage auf: Was machen sie beruflich?


Die Antwort: Ich bin Handelsvertreter oder ich bin Bankangestellte.


Der Satz beginnt häufig mit: Ich bin ...


In diesem simplen Beispiel identifizieren wir uns mit unserem Beruf.